Kenia
Unser Aids-Waisen-Projekt in Mombasa
Aids ist neben dem Hunger Afrikas größtes Problem. Immer mehr Menschen erkranken an der todbringenden Seuche. Zurück bleiben ihre Kinder, die damit nicht nur ihre Eltern und Familien verlieren, sondern auch ihre Zukunft.
Rund um den Viktoriasee, im Westen Kenias, leben derzeit schätzungsweise 3.000 Aids-Waisen. Die Zahl steigt täglich. Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen dem Aids-Problem in Kenia und Tansania und dem Viktoriabarsch.

Weil dieser Raubfisch, fremd in den See eingesetzt, alle anderen Fischarten dezimiert hat und von internationalen Konzernen abgefischt und in alle Welt exportiert wird (auch als Gegenleistung für Waffenlieferungen), wurde den Einheimischen eine wichtige Nahrungsgrundlage entzogen. Um ihre Familien ernähren zu können, sind viele Frauen zur Prostitution gezwungen.
Der Film “Darwins Nightmare“ von Hubert Sauper, 2004 für den Dokumentarfilm-Oscar nominiert, schildert die Problematik der Globalisierung am Beispiel eines Fischs: „Ein Film der uns anschaut!“

Unser Projekt in Mombasa unterstützt Aids-Waisenkinder aus der Bürgerkriegsregion Kisumu, die selbst nicht an Aids erkrankt sind. Wir vermitteln Patenschaften, mit denen Sie den Kindern dauerhaft ein Zuhause, Essen, Kleidung, medizinische Versorgung und eine Ausbildung geben können.
Aber auch einmalige Spenden sichern die Zukunft unseres Projekts. Viele Waisenkinder leben in Großfamilien bei Verwandten, von denen sie oft wie Kindersklaven gehalten werden. Wir möchten ein Waisenhaus bauen, in dem neben der täglichen Versorgung den Kindern eine Schul- und Berufsausbildung ermöglicht werden soll. Nur so können wir den Kindern langfristig eine Perspektive geben.
Die Betreuung des Projekts erfolgt in Zusammenarbeit mit Karl Heinz Ritzi, der eng mit KWEN, einer lokalen Frauen-Hilfsorganisation kooperiert.

